Freunde des Bayerischen Armeemuseums e.V.
Freunde des Bayerischen Armeemuseums e.V.

Das Bayerische Armeemuseum ist ein Träger bayerischer, staatlicher Tradition.

Am 3. Oktober 1879 genehmigte König Ludwig II. von Bayern den Antrag seines Kriegsministers Joseph Ritter von Maillinger, ein Museum zu gründen. Es ist zunächst im alten Zeughaus an der Lothstraße in München eigerichtet worden und trug ab 1881 die Bezeichnung „Königlich Bayerisches Armeemuseum“. Mit dem 1905 fertiggestellten Monumentalbau am Hofgarten fand es eine imponierende äußere Form. Hatte das Museum den 1. Weltkrieg noch unbeschadet überstanden, so fügten die Bomben im 2. Weltkrieg, Plünderungen und Diebstähle dem Museum harte Verluste zu. Notdürftig im Bau des Nationalmuseums untergebracht, mußte man bis 1963 warten, bis der Bayerische Landtag beschlossen hatte die Museumsbestände im Neuen Schloß in Ingolstadt wieder der Öffentlichkeit zugänglich zu machen. 1972 konnte der erste Teil des „neuen“ Museums eröffnet werden. 1976 folgte das sogenannte „Fahnenhaus“ und 1994 Deutschlands eindrucksvollste Dauerausstellung „Erster Weltkrieg“ im „Reduit Tilly“, jenseits der Donau.  2011 ist das Museum der bayerischen Polizei im Turm Triva eröffnet worden. Das Bayerische Armeemuseum sammelt und restauriert Zeugnisse bayerischer Militärgeschichte, bereitet sie museal auf , um sie im Zusammenhang mit  deutscher und europäischer Geschichte  chronologisch darzustellen und für die Nachwelt zu bewahren. Die Ausstellungen und Sammlungen reichen vom frühen Mittelalter über die französische Revolution , die Befreiungskriege bis zu Bismarcks Entlassung und weiter von der Vorgeschichte des 1. Weltkrieges bis zum Ende des 2. Weltkrieges und in die heutige Zeit. Schwerpunkt der  Präsentation zur bayerischen Militärgeschichte sind das 19. Jahrhundert und der 1. Weltkrieg, dem die eindrucksvolle Dauerausstellung im Reduit Tilly gewidmet ist, die auch sehr realistisch die schrecklichen Auswirkungen auf die Bevölkerung zeigt. Das Bestreben ein modernes Armeemuseum aufzubauen, hat nach dem Kriege nicht immer das nötige Verständnis und Förderung in der Öffentlichkeit gefunden. Umso mehr sollte man die Bemühungen des Bayerischen Armeemuseums unterstützen, den kultur- historischen Aspekt des Militärs in unserer Landesgeschichte zu dokumentieren und für Frieden und Völkerverständigung zu wirken.

 König Ludwig II © Bayerisches Armeenmuseum Ingolstadt
„Joseph Maximilian von Maillinger“ von August Weger - Public domain über Wikimedia Commons
Gebäude: Zeughaus, © Bayerisches Armeemuseum 1879
Hofgarten, © Bayerisches Armeemuseum 1905

Warum gibt es den Freundeskreis für das  BAM?

Im 2. Weltkrieg ist das BAM in München arg beschädigt worden und hat durch Zerstörung und Diebstahl große Verluste an Exponaten erlitten. Um das zu ersetzen brauchte man die Hilfe sachkundiger sowie spendenbereiter Förderer.

Deshalb sind 1967, während der Vorbereitung der Wiedereröffnung des Museums in Ingolstadt (1965 bis 1968),  auf Initiative der bayerischen Staatsregierung  der Freundeskreis und ein Kuratorium gebildet worden. Der  1. Vorsitzende des Vereins war Herr Staatssekretär Erwin Lauerbach, 2. Vorsitzender der OB von Ingolstadt, Dr. Josef Listl .     

          

Der Freundeskreis sollte die Sammeltätigkeit und den Ersatz der verloren gegangenen Exponate durch Expertisen, finanzielle Zuwendungen ,eigene Ankäufe, sowie Vermittlung von Sachspenden  unterstützen  und als informelles Bindeglied zu staatlichen Stellen dienen.  Mit seiner Tätigkeit soll der Freundeskreis die Volksbildung fördern. Ein wichtiger Teil davon ist das Monitoring der internationalen Geschichtsforschung zum 20. Jahrhundert.

 

Das Kuratorium, dessen 1. Vorsitzender Herr Ministerpräsident Alfons Goppel gewesen ist, sollte die Unterstützung durch die Staatsregierung sichern, als Mittler für Spenden aus Industrie und Wirtschaft tätig sein und wissenschaftlich-historisch beraten.  Derzeit ist SKH Prinz Wolfgang von Bayern der Vorsitzende des Kuratoriums.

 

Das Bayerische Armeemuseum ist ein Träger bayerischer staatlicher Tradition, sagte Ministerpräsident Alfons Goppel bei der Wiedereröffnung des Museums 1972. Diese wird bestimmt  von Friedensliebe, entschlossener Wehrhaftigkeit und Treue zur Heimat.  Bayerische Könige und ihre Familien haben sich stets für Frieden engagiert, sowie Kunst und Wissenschaft gefördert. Die Friedensliebe der bayerischen Königsfamilie ist ein wesentliches Merkmal der Geschichte der bayerischen Armee. Auch diese konnte Kriege nicht verhindern. Der Freundeskreis will helfen, diese Werte zu bewahren und in diesem Sinn die Volksbildung fördern.

 

Wie man dabei helfen kann wird im Menü Mitglied werden gezeigt.

Neues Schloss, © Bayerisches Armeemuseum
Reduit Tilly, © Bayerisches Armeemuseum

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Freunde des Bayerischen Armeemuseums e.V.
Paradeplatz 4

85049 Ingolstadt

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